Schreiben mit der Taschenlampe

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Nachdem ich den Beitrag über Light Painting in der Sendung mit der Maus gesehen habe (hier), wollte ich natürlich auch mit Licht malen. Mit meiner 5. Klasse haben wir zuerst ebenfalls diesen Film geschaut, damit alle wussten, was Light Painting ist. Danach haben wir über die Google Bildersuche noch mehr Inspiration geholt. Eine Woche später kamen alle mit Taschenlampe und Velolichter in die Zeichenstunde. Hier zuerst einige Eindrücke von den Resultaten. Weiter unten beschreibe ich noch ein paar Punkte, auf die du achten solltest, wenn du diese Mini-Projekt auch in deiner Klasse umsetzen möchtest. Es lohnt sich!

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Beim digitalen Schönheitschirurgen

Fotor.com ist ein Online-Foto-Editor. Man kann damit sehr schnell sehr ansprechende Fotocollagen machen. In diesem Artikel möchte ich jedoch zeigen, wie man damit Portraits retuschieren kann. Der medial herbeigeführte Schönheitswahn wird vielleicht in der Oberstufe thematisiert, auf der Primarstufe wird das Thema „Ich“ in Mensch und Umwelt oder im Bildnerischen Gestalten thematisiert. Und bei all diesen und viel mehr Gelegenheiten macht es Sinn, mit der digitalen Bildbearbeitung am eigenen Gesicht zu experimentieren. Dies ist für die Kinder und Jugendlichen sehr spannend. Veränderte Fotos können auch die Gefühle der Person auf dem Bild verletzen. Auch dies ist zu besprechen, zum Beispiel mit der hirnen-Regel.

"Verjüngter" Bundespräsident Didier Burkhalter

„Verjüngter“ Didier Burkhalter.

Original Didier Burkhalter (Quelle:  http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADidier_Burkhalter_2011.jpg)

Original Didier Burkhalter
(http://commons.wikimedia.org/wiki/ File%3ADidier_Burkhalter_2011.jpg)

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Virtuelle Legobauten auf der ganzen Welt erstellen

 

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„Build with Chrome“ ist eine tolle deutschsprachige Web-App mit einem seltsamen Namen. Mit dieser Software bebaust du mit virtuellen Legosteinen ein Grundstück auf Google Maps. Der ganze Prozess des Bauens ist ziemlich einfach und wird von Kindern ab der 1. Klasse verstanden, aber sicher auch noch in der 6. Klasse sehr geschätzt. Aus Geometrielehrer-Sicht ist es toll, weil die Kinder mit dem Modellieren von dreidimensionalen Objekten in Berührung kommen und so zum Beispiel die xyz-Achsen auf ganz natürliche Weise erleben. Aus medienbildnerischer Sicht ist es ein wichtiger Einstieg in die 3D-Modellierung, welche in naher Zukunft sicher noch sehr viel wichtiger wird (Stichwort „3D-Drucker“).

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Gesucht: Die besten selbst gemachten Werbespots

Weshalb ist Freiwilligenarbeit für unsere Gesellschaft wichtig? Und wie können wir andere dafür begeistern, sich freiwillig zu engagieren?

x-hoch-herz sucht Klassen, die Werbespots zu diesen Fragen entwickeln – ganz nach dem Motto «Guets tue tuet guet!». Die Schülerinnen und Schüler zeigen in ihren Spots auf, weshalb Freiwilligenarbeit wichtig ist und motivieren andere dazu, freiwillig anzupacken.

Mitmachen können alle Klassen vom Kindergarten bis zum 10. Schuljahr, Einsendeschluss ist der 31. März 2015.

Die zehn besten Spots werden mit 500 Franken für die Klassenkasse prämiert. Weitere Infos: http://www.xhochherz.ch

Vor zwei Jahren wurde der beste Song zu diesem Thema gesucht und als Gewinn professionell aufgenommen:

Lasst eure verstaubten Schlaghölzer im Kasten: Erstelle zusammen online Musik!

Mit Soundtrap gibt es eine neue, sehr raffinierte und einfache Web-App, mit der man Lieder mittels vorgefertigten Loops, eigenen Audio-Aufnahmen über das Computermikrofon (Gesang) oder virtuellem Schlagzeug oder Keyboard erstellen kann. Um damit arbeiten zu können, benötigt man den Google Chrome Browser auf dem Computer, dem Tablet oder dem Handy. Das Tool bietet einen „Easy-“ oder einen „Expert-Mode“ an. In dem Easy-Mode ist es innert relativ kurzer Zeit möglich, an etwas eigenem zu arbeiten. Mit dem kostenlosen Account kann man bis zu 5 Songs speichern. Ausserdem ist es möglich, seinen Songentwurf Kollegen freizugeben, damit diese auch daran arbeiten können.

Begeisterte Schüler sind garantiert! Eine kurze Einführung gibt es hier zu sehen:

 

Dieses Tool kenne ich dank Richard Byrne von Free Technology For Teachers.

Programmieren für Kurzentschlossene

Vom 8.–14. Dezember findet in der Schweiz zum ersten Mal die „Computer Science Education Week“ statt. Das Team des Lehrstuhls für informatische Bildung der Pädagogischen Hochschule FHNW lädt Schweizer Lehrpersonen ein, mit Ihren Schülerinnen und Schülern an dieser Internationalen Programmierwoche teilzunehmen.

Das kostenlose Angebot richtet sich an Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler ohne jegliche Programmierkenntnisse! Ermöglichen Sie es Ihrer Klasse, auf internationaler Ebene für kurze Zeit in die faszinierende und spannende Welt der Informatik und des Programmierens einzutauchen und diese auf spielerische Weise zu erkunden. Die Veranstaltung findet online statt und ist offen für alle. Vom 8.–14. Dezember lassen sich in Ihrem Schulzimmer zahlreiche Programmierprojekte ausprobieren. Eines dieser Projekte basiert auf unserem Game Design Programm «AgentCubes», mit dem jedes Kind (Alter ab 10) ganz ohne Vorkenntnisse selbst ein 3D-Computerspiel wie beispielsweise «Frogger» programmieren kann. Ihre SchülerInnen lernen so Kernkompetenzen wie analytisches Denken und kreative Problemlösungsstrategien. Zudem entwickeln sie sich von passiven Software-Konsumenten zu aktiven, kreativen und kritischen Anwendern moderner Computertechnologie. Spiele Programmieren macht Kinder somit fit für ihre Zukunft — egal, wofür sie sich begeistern.

Lehrvideo, Unterrichtsmaterialien und weitere Informationen finden Sie unter: www.scalablegamedesign.ch/swiss_csedweek

Ein PDF-Flyer mit Kontaktinfos und für die Kollegen findet man hier: Flyer_Internationale Programmierwoche_fhnw-14.

Starke Passwörter: Wie merke ich mir „Ida3Ag!“?

Microsoft Schweiz stellt zu ausgewählten Themen detaillierte Lekionsplanungen zur Verfügung. So auch zum Thema „Starke Passwörter“. Diese Lektion habe ich wie vorgeschlagen in einer 5. Klasse durchgeführt und sie kam sehr gut an. Es geht darum, wie ich mir ein kompliziertes Passwort merken kann, mit Gross- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Die Idee ist einfach und bestechend: Ich merke mir einen ganzen Satz und schreibe immer die Anfangsbuchstaben auf:

Ich darf an 3 Abenden gamen! >> Ida3Ag!

Muss ich jetzt mein Passwort eingeben, sage ich mir im Kopf den Satz vor und tippe immer die ersten Buchstaben.

Zu den Unterrichtsmaterialien gehören eine PowerPoint-Präsentation als kleine Einstiegsgeschichte, 2 Arbeitsblätter mit denen die Schüler Schritt für Schritt zu ihrem Passwort geführt werden und eine detaillierte Lektionsplanung.

Die Arbeitsblätter sind auch auf der Oberstufe gut einsetzbar. Das Material gibt es hier.