Computational Thinking als neues Schulfach!

Am WEF 2016 sprachen die Mächtigen dieser Welt über die vierte industrielle Revolution. Man könnte Angst bekommen, laut Prognosen werden bis 2020 5 Millionen Jobs verloren gehen. Zukunftsforscher sprechen davon, dass bis zu 40% der heutigen Berufe überflüssig werden, weil immer mehr automatisiert und digital erledigt wird.

Ein neuer Report hat die Top 10 Kompetenzen der zukünftigen Arbeitnehmer aufgelistet:

http://www.weforum.org/agenda/2016/01/the-10-skills-you-need-to-thrive-in-the-fourth-industrial-revolution

Die Nummer 1 Kompetenz ist und bleibt das „Complex Problem Solving“. Um komplexe Probleme lösen zu können eignet sich analytisches und algorithmisches Denken hervorragend. Und dies sollte unbedingt in der Schule als sogenanntes „Computational Thinking (CT)“ gelernt werden.

Was in den USA von den grossen Technologiefirmen vorangetrieben wird, ist hierzulande ziemlich unbekannt. Es ist eine Art von Denken, die vor allem in den MINT-Fächern sehr hilfreich ist. Mit Computational Thinking lernt man Werkzeuge kennen, um komplexe Probleme zu lösen. Ein grosses Problem wird in kleinere Einheiten zerlegt („decomposition“), es wird nach Mustern gesucht („pattern recognition“), man sucht und verwendet Algorithmen und versucht bestimmte Probleme vom aktuellen Kontext zu abstrahieren und zu generalisieren. Es sind alles Werkzeuge, die man in einem Informatikstudium lernt, jedoch kann man diese gut auf ganz andere Anwendungsgebiete übertragen.

Natürlich ist ein ganzes Schulfach dafür eine Illusion, wenn schon ein eigenes Fach für Medien und Informatik höchst umstritten ist. Ich bin jedoch überzeugt, dass dieses Denken ganz wichtig für unsere zukünftige Generation sein wird und es nicht reicht, dies nur ein paar „Geeks“ zu überlassen. Dies sind die Kompetenzen der Zukunft!

Weitere Informationen:

Sprachen lernen mit Songtexten

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Wenn mich Schülerinnen und Schüler fragen, ob sie eine Aufgabe zuhause nochmals machen dürfen, ist das immer ein schönes Kompliment. Diese Aufgabe ist eine solche.

Auf der Website lyricstraining.com schaut man einen Musik-Videoclip und unterhalb des Videos läuft der Songtext wie bei Karaoke mit. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad fehlen jedoch eine  gewisse Anzahl Wörter im Text und diese muss man aus dem Song heraushören und aufschreiben.

Auf diese Weise kann man sowohl das Hörverständnis auf sehr lustvolle Weise trainieren, wie auch Lieder auswendig lernen.

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Hour of Code – Programmieren kommt dem Zaubern am Nächsten!

The Hour of Code ist eine Initiative aus den USA, die möglichst vielen Kindern auf der ganzen Welt ermöglichen will, eine Stunde programmieren zu dürfen. Vom 7. bis 13. Dezember 2015 ist die offizielle Hour of Code Woche. Grundsätzlich kann man jedoch immer mit dem Material arbeiten. Das Material ist sehr cool gemacht, du hast es bereits in der ersten Aufgabe mit einem Angry Bird zu tun oder mit Anna und Elsa vom Film „Die Schneekönigin“. Es steht eine rein grafische Programmierumgebung online zur Verfügung. Das heisst, das Kind muss nichts installieren und keinen Programmcode schreiben. Es klickt sich aus Bausteinen ein Programm zusammen und wird dabei unterstützt. Sowohl die Kinder wie auch die Lehrpersonen brauchen keine Erfahrung im Programmieren.

Versuche es gleich selber aus: https://studio.code.org/hoc/1

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Schüler motivieren mit dem Pangea-Mathe-Wettbewerb

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Der Pangea-Mathematik-Wettbewerb findet jährlich statt und möchte Schüler der 3. – 9. Klassen für die Mathematik motivieren. Es können sowohl einzelne Schüler wie auch ganze Klassen gratis angemeldet werden. Der Wettbewerb findet im Schulzimmer statt und die Resultate können an den Pangea Verein eingeschickt werden, der dort die Korrekturen automatisiert erledigt. Danach hat man als Lehrperson über einen Link Zugriff auf die Ergebnisse seiner Schüler.

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3 Webseiten gegen die Rechtschreipkatastrofe

Die Rechtschreibung der Kinder ist katastrophal. Dies sagt die FAZ, der Stern und der Spiegel. Eigentlich sagen dies fast alle und schon seit Jahren und Jahrzehnten. Also, eigentlich sagt dies jede ältere Generation über die jüngere Generation. Hier präsentiere ich euch drei Lösungen dagegen!

Alle drei Dienste sind Websites. Die Vorteile von Online-Diensten liegt auf der Hand: Es kann sowohl in der Schule wie auch zuhause damit gelernt werden, das Betriebssystem spielt keine Rolle und es muss nichts installiert werden. Ausserdem haben alle drei Dienste eine Benutzer- und Klassenverwaltung. Dies finde ich für Lehrpersonen entscheidend. So ist es möglich, relativ einfach einen Überblick zu kriegen, wo die einzelnen Schüler stehen.

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Schulzimmer-Computer mit der schabi.ch-Startseite einrichten

Ganz frisch und noch warm: Eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie du die Schulzimmer-PCs mit der schabi.ch-Startseite einrichtest. Es wird gezeigt, wie du eine Startseite freigegeben und die Schabi-Browser-Erweiterung installieren kannst. Mit dieser Erweiterung wird die Schabi-Startseite automatisch beim Öffnen des Browsers oder beim Öffnen eines neuen Tabs geladen. Ausserdem kannst du mit der Erweiterung Links mit nur einem Klick von überall her der Startseite hinzufügen. Versuche es, es ist fantastisch!

Die Anleitung findest du hier online oder hier als PDF.

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