Warum es spannend ist, dass die langweiligsten Seiten auf Schabi aktualisiert wurden

Seit dem 8. Dezember 2021 gelten auf Schabi.ch die aktualisierten AGBs und vor allem die überarbeitete Datenschutzerklärung. Das Wichtigste in zwei Punkten:

  • Die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich prüfte Schabi datenschutz- und sicherheitstechnisch. Mit den neuen AGBs und der neuen Datenschutzerklärung darf Schabi in den Schulen ganz offiziell datenschutzkonform eingesetzt werden: https://datenschutz.ch/datenschutz-in-oeffentlichen-organen/digitale-zusammenarbeit.
  • Die Aktualisierungen sind allesamt positiv für dich als Lehrperson: Grundsätzlich gibt es mehr Schutz für deine Daten und mehr Rechte für dich.

Die überarbeitete Datenschutzerklärung findest du hier, die aktualisierten AGBs sind hier zu finden.

Änderungen sind beispielsweise:

  • Tschüss Google Analytics! Bisher nutzte Schabi Google Analytics, um zu protokollieren, wie viele Personen wann und welche Seiten auf Schabi besuchten. Diese Daten sind wichtig, um z.B. Updates in betriebsarmen Stunden einzuspielen und um zu sehen, welche Bereiche auf der Seite wie gefragt sind. Leider ist die Datensammelwut von Google nicht so toll. Nun konnte mit Matomo ein neues Tool in Betrieb genommen werden, das die selben Daten erfasst, jedoch läuft das Tool auf einem eigenen Schabi-Server und die Daten werden nur noch für Schabi protokolliert. Niemand sonst hat Zugriff auf diese Daten.
  • Export aller Daten möglich! Mit dem neuen Tool „Export“ unter „Lehrerpult“ können alle Daten, welche du als Lehrperson und die Schüler:innen auf Schabi produzieren exportiert werden. Somit verringert sich die Abhängigkeit. Solltest du Schabi einmal den Rücken kehren (oh nein!), dann kannst du all deine Daten mitnehmen.
  • Keine besonderen Personendaten auf Schabi! Da die meisten auf Schabi produzierten Daten, sowie alle hochgeladenen Daten, nicht verschlüsselt abgespeichert werden und es keine Zwei-Faktor-Authentifizierung gibt, ist Schabi nicht für sensitive Daten geeignet. Auf Schabi dürfen also beispielsweise keine schulpsychologischen Berichte gespeichert werden. Dies war zwar schon vorher so, nun steht es aber explizit in der Datenschutzerklärung. Diese Entscheidung wurde bewusst gefällt, damit das Anmeldeverfahren für die Schüler:innen nicht zu kompliziert wird.

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